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Das neue Schienenzentrum für Schleswig-Holstein

Am Sonnabend, 5. März 2016 wird Dr. Holger Busche um 12:30 Uhr (im Anschluss an unsere Mitgliederversammlung) in Plön über den »Kulturlokschuppen Neumünster« als »neues Schienenzentrum für Schleswig-Holstein« referieren.
Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes in Neumünster errichtet der »Kulturlokschuppen Neumünster e.V.« ein Schienenzentrum, das mit Festivals und Ausstellungen den Menschen den Schienenverkehr näher bringen möchte.
Gäste sind herzlich willkommen.
Ort: Tourist Info Großer Plöner See,
Bahnhofstraße 5 (im Bahnhof).

Am 06.01.2016 übergab unser Mitglied Martin Schlünß in der Touristinformation im Bahnhof Plön dem Staatssekretär des Wirtschaftsministerium Dr. Frank Nägele zwei Aktenordner mit über 3.600 Unterschriften für die Ostholsteinbahn.


Unterschriften-Übergabe durch Martin Schlünß (links) an Staatssekretär Dr. Frank Nägele. (Foto: Holger Busche)

Martin Schlünß sagt dazu: »Über 3.600 Unterzeichner zeigen, wie sehr die Forderung nach guten öffentlichen Verkehren zwischen Kiel, Plön, Bad Segeberg und Neumünster den Bürgern auf den Nägeln brennt. Inzwischen fanden wir Gehör bei vielen Kommunen unserer Region. Über die Kreisgrenzen hinweg. Das Konzept Zug und Bus zusammen mit anderen Verkehrsmitteln zu betrachten, bringt uns voran.«


Von links: Jens Paulsen (KLN), Martin Schlünß, Dr. Frank Nägele, Kai Vogel (MdL, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion), Regina Poersch (MdL SPD, Wahlkreis 17 Plön Süd - Eutin), Detlef Matthiessen (MdL, energiepolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen).
(Foto: Holger Busche)


Der Staatssekretär war sichtlich beeindruckt: »Diese Unterschriften wiegen schwer!« Dieses bestätige, dass es richtig von Seiten des Landes war, die Strecke wieder in die Trassenssicherung mit aufzunehmen: »Dass wir die Strecke gesichert haben war kein Unfall und kein Zufall«. Er kündigte an, dass das Land die Reaktivierung der Strecke untersuchen wird. Wir haben als Förderverein Ostholsteinbahn e.V. ihm bereits unsere fachliche Unterstützung zugesichert.«
Weitere Informationen finden Sie unter www.schienenbusse.de.

Förderverein Ostholsteinbahn Neumünster – Ascheberg – Plön e.V. in großer Sorge um die stillgelegte Bahnstrecke

24.10.15
Der Förderverein Ostholsteinbahn hat den aktuellen Zustand der stillgelegten Bahnstrecke von Neumünster nach Ascheberg untersucht. Er setzt sich für die Reaktivierung dieser wichtigen Quer-Verbindung ein. Die Strecke ist im aktuellen Nahverkehrsplan des Landes Schleswig-Holstein für eine langfristige (»perspektivische«) Reaktivierung vorgesehen.
Das erschreckende Ergebnis der Untersuchung: die Vegetation ergreift immer mehr Besitz von der Strecke. Baumwurzeln haben begonnen, sich nicht nur durch das Schotterbett zu graben, sondern auch den darunter liegenden Bahndamm anzugreifen.


Bahnstrecke bei Belau (Foto: Peter Knoke, Plön)

»Ein einfaches Durchstopfen der Strecke wird in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein«, schätzt Peter Knoke vom Förderverein Ostholsteinbahn.
Dabei sollte die Trasse eigentlich »gesichert«, also in den sogenannten »Infrastruktursicherungsvertrag« des Landes mit der Deutschen Bahn aufgenommen werden. »Jeden, dem an der Reaktivierung der Bahnstrecke gelegen ist, muss dies vor den Kopf stoßen. Die politische Entscheidung für den Streckenerhalt wird so jedenfalls konterkariert. Zukünftige Sanierungskosten werden dadurch massiv steigen«, so Knoke.
Die Anlieger der Strecke sind durch den unkontrollierten Baumwuchs ebenfalls betroffen. Von der ausgestellten Ölpumpe am Heimatmuseum in Wankendorf ist jedenfalls bald nichts mehr zu sehen.


Ölpumpe in Wankendorf (Foto: Peter Knoke, Plön)

Der Förderverein Ostholsteinbahn fordert deshalb ein Mindestmaß an Unterhaltung der stillgelegten Strecke. Dazu zählen:

Der Aufschub über der Entscheidung zur Reaktivierung der Bahnstrecke produziert aus Sicht des Vereins nur Unmut bei den Menschen in der Region und höhere Kosten für die Steuerzahler. Dabei nutzen immer mehr Menschen die Eisenbahn als sicheres, zügiges und umweltfreundliches Verkehrmittel - wenn sie denn die Möglichkeit dazu haben.
»Bahnstrecken sichert man am besten, indem man sie befährt«, schließt Knoke sein Statement. So hat er das von einem Eisenbahner gelernt.


Peter Knoke bei Wankendorf (Foto: Norbert Biß, Neumünster)