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Willkommen beim Förderverein Ostholsteinbahn

Nachdem Anfang des Jahres 2009 bekannt wurde, daß die Deutsche Bahn einige Grundstücke der Bahntrasse der Bahnstrecke Neumünster - Ascheberg verkauft hatte, trafen sich mehrere Interessierte, um einer möglichen Entwidmung der Trasse entgegen zu wirken. Wurde die Strecke - mit einigen anderen Strecken - bis dato durch einen Trassensicherungsvertrag zwischen DB und dem Land Schleswig-Holstein gesichert, so ist die Strecke Neumünster - Ascheberg im neuen Landesnahverkehrsplan 2008 - 2012 des Landes Schleswig-Holstein nicht mehr enthalten.

Um die Trasse für die - für alle Beteiligten sicher wiederkommende - spätere Reaktivierung der Bahnverbindung und der weiteren Nutzung als Draisinenstrecke für den Verein Draisinenfreunde Mittelholstein in Bokhorst zu erhalten, wurde am 18. Februar 2009 eine Interessengemeinschaft gegründet - IG 148 in Bezug auf die frühere Kursbuchnummer 148 der Personenverkehrsstrecke. Auf mehreren Treffen in Plön wurde in einem größeren Kreis verschiedener Interessenten aus Fahrgast- und Umweltverbänden der Förderverein Ostholsteinbahn geboren. Zur Gründung am 30. Juli 2009 trafen sich 9 Mitglieder. Seit 18. Januar 2010 ist der Verein beim Amtsgericht Kiel unter der Nummer VR 5498 KI eingetragen.

Am 25. August 2010 wurde die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Bahnstrecke im Plöner Rathaus vorgestellt. Federführend durch die Stadt Plön - wurden die die Möglichkeiten der Reaktivierung der Bahnstrecke untersucht. Das Ergebnis zeigt eindeutig auf, dass ein touristischer Verkehr sinnvoll und wirtschaftlich tragbar ist.

Mit Bescheid vom 14. Oktober 2010 hat das Eisenbahnbundesamt den sog. Freistellungsantrag (zur Entwidmung der Bahnstrecke) abgelehnt mit der Begründung:
"Aufgrund der nach § 23 Abs. 2 AEG eingegangenen weiteren Stellungnahmen muss jedoch festgestellt werden, dass ein Verkehrsbedürfnis besteht und auch eine langfristige Nutzung der Infrastruktur im Rahmen der Zweckbestimmung zu erwarten ist."

Damit ist eine Sicherung der Widmung als Verkehrsfläche für die nähere Zukunft erreicht und es ist gewährleistet, daß die - bereits verkauften - Grundstücke nicht anderweitig genutzt oder gar bebaut werden können.

Der Förderverein Ostholsteinbahn sieht sich daher in seinen Bestrebung zum Erhalt der Eisenbahnstrecke bestätigt.

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